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«Rägi Reloaded», Kapitel 1 – auf zum Höllenritt!

Geschrieben am 26. Juni 2026 von Roman Geissmann

Mitte Juni duellierten sich die Wolves Züri-Unterland und der UHC WR bei geschätzten 37 Grad Lufttemperatur in der Eichi-Sporthalle im benachbarten Niederglatt im Kleinfeldcup.

Rägi ging als haushoher Favorit in dieses Duell und der Gameplan sah vor, genau so auch aufzutreten. Wir dürfen konstatieren: das ist perfekt gelungen. Der Start ins neue Kapitel ist geglückt. Wieso neues Kapitel? Nun, nach 12 Jahren in der höchsten Kleinfeldliga stieg das Herren 1 im April in die 2. Liga ab und muss dort wieder zum siegen finden. Gelingen soll dies mit einem ziemlich verjüngten und aufgefrischten Kader (wurde auch Zeit, Sari), mit einem neuen Headcoach, mit neuen Ideen, mit neuen Spielern und mit intensivem, sprint-lastigen Sommertraining.

Kapitel 1 – Kleinfeldcup

Im Cup traf Rägi, nach einem Freilos in der 1. Runde, in der 2. Runde auf die Wolves, ein kleines Derby. Dabei kam es zu diversen Premieren. Coachme debütierte hinter der Bande (wobei es dem kleinen Mann mit grosser Klappe noch Mühe macht, dort seine ideale Positionierung zu finden. Aufs Bänkli stehen darf man ja nun offiziell nicht mehr… es gibt Regeln, die Sinn machen, und solche, die … lassen wir das. Ganz der NFL nachahmend musste nun ein Spieler definiert werden, der den Coachme daran erinnert, bitte nicht aufs Bänkli zu stehen. Mit ü30 hat man halt so seine Angewohnheiten…). Luc «Bügel-Luc» Borer (Neuzuzug aus Sissach) und Nico «cold as ice» Joc (A-Junior) debütierten auf dem Rasen. Und eine ganz besondere Premiere kam auch noch vom Schiedsrichter: er bat nach gut 12 Min. im ersten Drittel zur Trinkpause, ganz der FIFA-Norm entsprechend und bei diesen Temperaturen durchaus nachvollziehbar, so allerdings beim Unihockey doch noch nie gesehen. Ob das regionale TV dabei kurz Werbung schaltete, ist nicht überliefert. Wie dem auch sei. Der Gameplan sah vor, das Spieldiktat von Anfang an in die Hand zu nehmen und eine gewisse Attitude an den Tag zu legen, ohne dabei überheblich zu werden. Gesagt, getan. Zu keinem Zeitpunkt war in diesem Spiel fraglich, wer als Sieger vom Platz gehen würde. Kontinuierlich konnte Rägi die Führung ausbauen und führte zur Hydration Break mit 4:0 und zur ersten richtigen Pause schon mit 11:1 (Tobi Reusser im Tor verpasste den Halbzeit-Shutout hauchdünn). Am Ende resultierte dann ein ungefährdeter 24:7-Sieg. Der bis zu diesem Zeitpunkt höchste Sieg aller Spiele dieser Cuprunde. Well done, Boys.
Dabei kam es in diesem Spiel zu weiteren Premieren: jeder einzelne Feldspieler konnten sich in die Skorerliste eintragen, womit alle bereits eingestempelt haben ins neue Kapitel. «Bügel-Luc» und «Cold as Ice»-Joc trafen erstmals für Rägi, herzliche Gratulation. Und the one and only Hausi feierte nach fast 2 Jahren Verletzungsabsenz sein Comeback und zwar standesgemäss: mit einem Sahne-Tor – und einer saudummen Strafe. Welcome back, Hausi 😉 Immerhin konnten so noch Boxplay und das 3vs3 ohne Torhüter geübt werden. Ebenfalls eine Premiere dürfte sein, dass Topskorer Marty sämtliche Tore halbhoch schoss (altersmilde, Bro?).

Ein Danke geht an die Wolves für ein faires Cupspiel und an den Schiedsrichter für die Leitung der Partie, sowie an alle Fans (heja Schlegi), die trotz Affenhitze uns vor Ort angefeuert haben.

Kapitel 2 – im Sommer schaffen wir den Grundstein für den Winter

Nun gilt es, den Sommer über gut zu arbeiten, um für das 2. Kapitel, die nächste Cuprunde im August, ready zu sein. Diese Saison – das lasst euch gesagt sein – wird ein Höllenritt von Rägi! Mir gönd dri!🔥 Der neue Coach und sein Captainsteam wollen Attitude sehen, wollen Tempo sehen, wollen knackige Zweikämpfe und puren Willen sehen. Und hinten wird gebüezt wie auf der Baustelle. Wie’s dann am Ende rauskommt, werden wir sehen, aber jeder Einzelne ist so richtig heiss auf diese Saison, alle ziehen am selben Strick. «Rägi Reloaded». Ab ad Büez.

Hopp Rägi

Matchtelegramm: https://www.swissunihockey.ch/de/game-detail?game_id=1096105.

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