Unihockey

Wehntal

Club

Regensdorf

Eine Saison für die Geschichtsbücher

Geschrieben am 27. April 2026 von Florian Wey

Vorwort.

Man möge mir die erneut gewählte Schlagzeile des Berichtes verzeihen. Leser aus vergangenen Saisons haben ihn vielleicht wiedererkannt. Aber nach dem letzten Bericht der B-Regionalmeisterschaft dachte ich kaum dass uns noch ein grösserer und Geschichtsbuchträchtigerer Cup gelingen wird. Aber siehe da…

 

Zum Schweizer Meister Team gehören:

Sektion „was isch Trainingspräsenz“ bestehend aus Zachary (Zacharony) Steinholtz und Nils (Penalty Monster) Bräm

Sektion „Niederhasli“ bestehend aus Nico (Vögi) Vogler, Yannick (Babysenn) Senn, Damian (nöd so luut) Freund, Dejan (DSS) Savic, und Trainer Severin (Melchior) Senn.

Sektion „Bonzehügel“ bestehend aus Martin (Maertin/Mäde) Joc, Nico (Mr. Nonchalant) Joc, Maurus (Mauser) Hänni, und Trainer Patrick (Päde) Lätsch

Sektion „Watt“ – bestehend aus David (Tap-In Master) Meier und Tim (Barber Jens) Krause, 

Sektion „Rägi isch ume“ bestehend aus Captain Tristan (Trischu) Dürig, Nick (Bügel oder Bügel) Schürch und Trainer Flo (Flamur) Wey

 

Zur Ausgangslage. 

Die Mannschaft hat die Gruppenphase souverän gemeistert. Mit 13 Siegen und einem Unentschieden ging man ungeschlagen an das Finalturnier im heimischen Wisacher. Auf dem Spiel stand der erste Junioren CH-Meistertitel der Vereinsgeschichte. Ein solcher Titel hat gewisse Prestige. Namen. Status. Etwas einmaliges was normalerweise Kleinfeld Giganten wie Lengnau oder Cevi Gossau, um lediglich zwei zu nennen, für sich zu Entscheiden vermögen. Finalrunden Teilnahmen mit C, B und A hatte man im Verein bereits mehrere erreicht. Auch einen Vize-Regio-Meister hatte man in der höchsten Junioren Abteilung bereits zu verzeichnen. Der erste Platz der obersten Alterstufe blieb bislang allerdings aus. Einer der Hauptunterschiede zwischen den Alterstufen C, B und A ist dass es oft, aber nicht zwingend jedes Jahr, da es nicht immer gleich viele A-Gruppen gibt, lediglich ein Finales Turnier gibt und man somit nicht von einem Regionalmeister (z. B. Regionalmeister OST) spricht, sondern effektiv vom Schweizer Meister der Junioren A. Dieses Jahr war es wieder einmal soweit. Mit 6 Gruppen über die Schweiz verteilt wurde zu einem Finalturnier geladen. Die sechs Gruppensieger kamen am letzten Wochenende nach Regensdorf um im (mehr oder weniger) frisch umgebauten Wisacher um den Schweizer Meistertitel zu spielen.

Viel Spass beim lesen.

 

Saison Recap.

Bevor ich voller Emotionen über das vergangene Wochenende berichte möchte ich kurz zwei drei Sätze über die Regular Season der Jungs sprechen. Allzu ausführlich werde aber nichmehr darauf eingehen da ich die Hälfte warscheinlich sowiso bereits vergessen habe.

Mit leichten tränen in den Augen verabschiedete ich mich Ende Saison von meinen beiden Trainerkollegen Jan und Thierry die nach der durchwachsenen letzten A Episode den Rücktritt aus dem Traineramt gaben. Noch mit Nastüchern ausgestattet widmete ich mich bereits meiner neuen Aufgabe. Ich brauchte mindestens einen neuen Coach Compagnon, denn die neuen Trainingszeiten der Junioren passten überhaupt nicht in mein Work-Life Balance Plan. Zum Glück wurde ich fündig. Mit Severin Senn konnte ich einen bereits etablierten Trainer aus der Juniorenabteilung für das Projekt „Chübel“ für unser Team gewinnen. Patrick Lätsch trat diese Saison neu und Topmotiviert ins Amt. Somit war ein Triumvirat wieder hergestellt. 

Das Ziel diese Saison war ganz klar. Nachdem man letztes Jahr, in einer starken Gruppe aufgrund von mehreren Niederlagen lediglich als dritter abschloss, wollten wir dieses Jahr ganz vorne angreifen. Auch im Team gab es einige Veränderungen. Die 07er verliessen das Team Aufgrund der Altersgrenze, die verbleibenden 09er aus dem B rutschten nach oben nach. Neu im Team waren Zachary S., Nico V., Louis S., David M. und Patrick K.

Das Riesenkader von damals 17 Spielern schrumpfte jedoch noch bereits vor dem obligatorischen Trainingsweekend auf 13 Feldspieler und 1 Goalie (siehe Teamfoto auf Website). Am TW wurden dann diverse Themen wie Offensiv/Defensiv Systeme und die unvermeidlichen Strafstoss Varianten intensiv angeschaut. Ausserdem besprach man im Theorieblock gemeinsam die Saisonziele und die Opfer die ein solch hochgestecktes Ziel mit sich bringen könnte. Die Jungs um Captain Trischu-Mischu waren sich jedoch genau so sicher wie wir Trainer dass man sich diese Saison nur mit dem Titel zufrieden geben wird. „Mir gönd ganz geil dri!“ lautete von nun an das Motto für den Rest der Saison. Die Zutaten für das Erfolgsrezept hatte man aufjedenfall bereits im Frigo. Hände waren gewaschen, Mis-en Place erledigt, Töpfe standen bereit. Alles war gegeben.  Mit Neo Trainer Lätsch hatte man ja nun einen Sternekoch an der Bande der sicherlich mit Pfannen und derlei Zeugs umzugehen weiss.

Die verbliebenen Trainings verstrichen, und die erste MS Runde stand vor der Tür. Saisonauftakt war (wieder einmal) in Waltenschwil. Mit Pädes edel-Cabrio düsten el Cuoco und ich ins Tankpreise-schonende Aargau. Nach kurzer Begutachtung der leider immer noch, nur einfach-Halle schickten wir die Jungs ins erste Warm Up der Saison. Darauf folgte die erste Matchansprache für Lätsch und Wey. Coach Senn hatte es leider nicht in die Halle geschaft. (Grund habe ich vergessen) Mit mahnendem Finger in Richtung Saisonziel und die richtigen Worte Spielbetreffend fuhr man sogleich die ersten beiden Siege der Saison ein. Zusätzlich konnte man durch die langen Wartezeiten die anderen Gruppengegner beobachten und machte sich bereits ein Bild von allfälligen Gegner um Platz 1.

Ich springe ab hier bis zur letzten Runde der Gruppenphase. Wichtig zu sagen bleibt nur noch dass man stets in jedem Spiel souverän das Spiel auf unsere Seite ziehen konnte und es lediglich gegen Gegner wie Lengnau und Waltenschwil zwischenzeitlich mal eng wurde. Man bestand sogar dezimiert die Testprobe gegen Waltenschwil ohne H1-Kader Mäde und Mauser. 

Wie auch schon zu Beginn der Saison durften wir für die Schlussrunde ins Aargau reisen. Die Halle in Mellingen war bereits bekannt. Zumindest den Spielern und Trainern aus dem H2 Kader. Das letzte Gruppenspiel (ja man hatte nur eines da Traktor Forfait gab aufgrund mangelndern Spieler) war gegen direkt Verfolger Waltenschwil. Auch wenn man rein rechnerisch bereits seit dem ersten Spiel der letzten Runde als Gruppensieger fest stand und somit nicht mehr vom Tron gestossen werden konnte, stellte das Spiel dennoch eine Gewisse Aufgabe dar. Nämlich die Saison mit einem Punkteschnitt von 2.0 zu beenden. Bis zu diesem Spiel hatte man jegliche Spiele gewonnen. Sogar das Testspiel gegen, den damaligen ersten aus der Gruppe 6, Cevi Gossau irgendwann Mitte Januar hatte man für sich entscheiden können. Die Mentalität war dementsprechend. Viele male ermahnten die Coaches die Jungs in den Trainings dass sie sich einwenig mehr konzentrieren und zusammenreissen sollten. Dass wir noch nicht CH-Meister waren und an einer allfälligen Endrunde sicherlich Teams aufkreuzen würden die sich nicht einfach so geschlagen geben werden. Die Nasen klebten trotz gutem zureden am Hallendach. Aber wer konnte es ihnen eigentlich übel nehmen. Selbst die eher schwierigen Spiele gewannen sie dann am Ende doch mit sechs bis sieben Toren Abstand. Es schien so als könnte niemand dieses Team aufhalten. Bis zur letzen Runde. Auf das Spiel gegen Waltenschwil will ich eigentlich gar nicht richtig eingehen. Auf die teils fragwürdigen Schiri Entscheide auch nicht. (Beste Grüsse an Yves) Fakt ist, es war ein schweres Spiel in dem es einfach auch mal nicht für uns lief. Eine schwache Leistung. Sämtliche Schüsse versandeten in den Händen des starken Goalies der Blue Sharks. Immer wieder scheiterte man am Schlussmann, oder bereits im Spielaufbau. Und auf unserer Seite sitze nicht etwa el tristo im Tor (der Pfadi Verein streckte seine gierigen Finger nach ihm aus) sondern Nick Schürch (ein würdiger Ersatzgoalie möchte ich anmerken, der normalerweise auch für ein zwei Skorerpunkte pro Spiel zu haben ist.) Zwar lief das Spiel zuerst nach unserem Gusto mit 3-1 vorne. Doch Aufgrund einer, naja nenne wir sie mal unnötigen Strafe, und einem unglücklich verlorenem Zweikampf stand es am Schluss 3-3. Man warf nocheinmal alles nach vorne aber das Runde wollte nicht ins Eckige. Man hat es also trotz fast vollzähligem Kader nicht hingekriegt. Denn wenn wir ehrlich sind war dieses Unentschieden eine Niederlage für unsere starke Saison. Das Duell hat man auch verloren meiner Meinung nach. Die Blue Sharks feierten das Unentschieden auch demensprechend. Denn sie hatten UNS geschlagen. Zwar nicht auf dem Platz aber im Kopf. Mental. Dementsprechend war die Freude.. als man uns den Pokal hinschmiss. (Siehe Gruppensiegfoto haha)

Aus meiner Sichtweise, und ich weiss dass das die anderen Coaches und auch der Captain so sahen, war dies jedoch das beste was uns passieren konnte. Denn nach diesem Spiel, und der dementsprechenden Ansage unsererseits in der Garderobe, veränderte sich das Mindset der Mannschaft schlagartig. Plötzlich war jedem einzelnen bewusst dass man das Ziel noch nicht ganz erreicht hatte. Das man so nicht weiter machen konnte wollte man den Chübel nach Hause holen. Es brauchte von allen noch ein bisschen mehr um Kompetitiv an der Schweizer Meisterschaft zu sein. Vorallem Mentale stärke und die Fähigkeit sich auf das wesentliche im Spiel zu fokussieren musste man dazu gewinnen. Ein Thema was vereinsübergreifend auf einer schwarzen Liste steht… Der WOK war heiss und das Gericht fast fertig, man musste jedoch das Menu noch abschmecken und verfeinern bis zur Endrunde. In diesem Sinne bin ich Waltenschwil sogar sehr dankbar dass sie unseren Punkteschnitt zur nichte gemacht haben. Denn nur so war es möglich die letzten drei Wochen vor der Finalrunde nochmals alles aus den Jungs zu holen. Merci.

 

Schweizer Meisterschaft.

Mit immernoch gefülltem Dopamin Speicher und langsam zurück kehrender Stimme berichte ich nun entlich über vergangenes Wochenende. Was war das für eine Freude!  Doch bevor der berüchtigte Samstag der 18.4 seine Sonnenstrahlen über dem Wisacher verteilte war noch einiges zu erledigen. Lätsch und ich sassen nach der letzten Runde zusammen und besprachen was man alles noch einmal anschauen musste in den Trainings. Die Liste war lang. Repetition schadet aber bekanntlich nie. Die ersten zwei Wochen liefen nicht schlecht, jedoch war man sich einig dass da noch mehr kommen musste. Mehr Sauce. (Sosse oder Sössli?) So brach die letzte Woche an und bei einem gemeinsamen Dessert am Sonntag Abend im Mövenpick, nach getaner Arbeit im H2, berieten Lätsch, el Capitano Tristo und ich die alles entscheidende Woche. Als Vorbereitung auf die auf Heimischen Boden auszutragende Meisterschaft arangierten wir im Vorfeld die Hallen Slots der Aktiv Mannschaften im Wisacher. Die Trainings Montag und Donnerstags zu anscheinend für einige Junioren bereits Schlafenszeit stattfindenen Uhrzeiten (8-10) dienten zur Angewöhnung des Hallenbodens da wir sonst nie im Wisacher Training hatten. Ausserdem wurde für das Donnerstag Training die Vereinselite aufgeboten um einen optimalen Gegner fürs Mätschlen und Special Teams wie 4:3 (nöd so luut) und 3:2 zu haben. An der Stelle nochmals Danke ans H1. Mit Hilfe einer hässigen Memo und dem dazugehörigen Text am Samstag Abend heizte ich die Jungs auf die Finalwoche ein und verkündete dass es in DIESER Woche keine Absagen geben wird. Jeder weiss was auf dem Spiel stand und jeder muss seinen Beitrag dazu leisten. In der Schlusswoche wurde nähmlich intensiv in den Blöcken vom Wochenende trainiert. Bei der Auswahl der Dreiergruppen stellten sich jedoch einige Challenges heraus da Strafenkönig Hänni lediglich am Sonntag an der CH-Meisterschaft dabei sein würde. Tap in Master Meier konnte sich das Wochende aufgrund Privater Termine auch nicht freimachen. Und Vögi, Anführer Sektion GC, wurde seinem Ruf gerecht und verabschiedete sich (wie eigentlich immer) bereits vor dem Wochenende auf irgendeine Insel weit weg in der Karibik. Somit trat man am Samstag mit exakt 3 Linien an. Sonntag mit Pfadi Rückkehrer Mauser (Pfadi? Das hatten wir doch schonmal) sollten es dann 10 Buben sein. Mit zwei sehr guten Trainings mit hoher Intensität, vieler Fokusarbeit und anschliessendem Schlussplädoie von Coach Lätsch verabschiedeten wir die Jungs ins bevorstehende Wochenende. Wir waren heiss! 

Ich weiss nicht wie es all den anderen ging, aber ich hatte bereits seit letztem Sonntag regelmässig Schweissausbrüche und das sogenannte Eier flattern. Unschöne Gedanken um das Wochenende kreisten in meinem Kopf umher. Was wäre wenn.. Was wenn wir nicht… und so weiter. Alles semi optimal für mein Stresslevel muss ich zugeben.  Ich musste immer wieder an die goldene Generation der Belgischen Fussballnationalmannschaft denken. Die zwar immer oben dabei war, aber niemals einen Titel holen konnte. Ähnlich würde es bei uns aussehen, würden wir den 1. Platz nicht erreichen. Denn eine erneute Teilnahme an einer CH-Meisterschaft würde (höchstwarscheinlich) wieder ein paar Saisons auf sich warten lassen. (Die letzte Teilnahme lag 13 Jahre zurück) Im A Kader hatten wir Spieler die bereits eine ganze Saison gemeinsam mit dem Herren 1 in der 1. Liga antreten durften. Das hat es seit etwa 7 Jahren nicht mehr gegeben, Dass direkt aus dem Nachwuchs Spieler nach oben ins Fanionteam gezogen wurden. Auch in der 2. Mannschaft waren diverse Junioren vertreten. Angeführt von Bügel-Schürch, der sich sogar die Topscorer Binde sichern konnte in seiner ersten vollen 3. Liga Saison. Uepa! Ihr seht. Die Golden Generation musste liefern. Aber nun Raus aus meinem Kopf und ab in die Halle.

 

Samstag.

Als „Teamevent“ traf sich die ganze Manschaft am Samstag bereits um 1 Uhr, um gemeinsam unsere direkten Gruppengegner Moutier und Baracudas im ersten Spiel der Gruppe 1 zu begutachten. Wenig erquickt vom eher trägen Spielgeschehen richtete sich unser Blick auf das gerade am einspielende Team in Blau am Rande des Spielfelds. Bereits beim Einmarschieren in die Halle fielen uns die Türme (Körpergrösse) und die Ausstrahlung der Mannschaft aus Merenschwand auf. Ich sagte zu Lätsch, diese Mannschaft wird uns bei einem allfälligen Final gegenüberstehen. Die Schüsse, die Pässe, das Auftreten, alles errinerte an uns selber. Nach Abpfiff des laufenden Game schickten wir die Jungs raus zum einwärmen, während Päde und ich dem folgendem Spiel zwischen dem aus dem Wallis angereisten Chermignon und Ramba Zamba zuschauten. Das Spiel war eine andere Welt zum vorherigen. Mehr System. Mehr Geschwindigkeit. Mehr alles. Entgegen des Spielverlaufs führte jedoch das Team aus Crans-Montana durch drei starke Einzelleistungen, ehe Ramba Zamba richtig aufdrehte und sich den Lead zurückschnappte und anschliessend auch das Spiel für sich entschied. Interessant war aber zu sehen wie die beiden Mannschaften mit Stress Situationen umgingen als die Zeit dem Ergebnis davon rannte. So wurde es beispielsweise am Schluss nochmals sehr hektisch mit mehreren Strafen auf beiden Seiten. Behalten wir das mal im Hinterkopf. Aber egal, dachte ich mir, diese beiden Mannschaften waren Problem von (eventuell) morgen. Fokus nun auf das erste Gruppenspiel.

 

Gruppenspiel 1 – Baracudas  7-4

Das warscheinlich schwächste Spiel des Wochenendes unsererseits. Das Rägi Zahnrad wollte noch nicht ganz ineinander greifen. Man merkte den Spielern (und Trainern) die Nervosität an. Promt kassierte Block 1 entgegen des Spielverlaufs das 0-1. Aber Kopf hoch, es waren gerade mal 3 Minuten gespielt. Die Antwort liess zum Glück nicht lange auf sich warten. Das „Projekt Chübel“-Skore wurde eröffnet von Edeltechniker-Martin auf Pass von Bügel-Schürch. Zur Pause stand es 4-1 für die Jungs aus Regensdorf. Ich möchte anfügen dass zwischen dem 4-1 und dem Pausenpfiff etwa 10 Minuten gähnende Leere verging. Nach den drei Toren Vorsprung verfiel man wie zuvor mehrmals in der Saison in eine Chäpsle Stimmung und passte sich dem Tempo der Gegner an. Da musste in der Pause nachgeholfen werden. Mit zwei drei strengen Worten von Coachseite schikten wir die Mannschaft in die zweite Hälfte. Nachdem man relativ rasch das 5-1 schoss, drehte der Gegner jedoch plötzlich auf und kam auf 5-3 ran. Dann 6-3, Dann 6-4. Zum Schluss sorgte Boxplay-Damian mit seinem erste Tor am Wochenende für das Endresultat. Erwähnenswert noch ist der (nicht der letzte an diesem Wochenende) gehaltene Penalty vom mexikanischen Torwart el Tristo Ochoa beim stand von 3-1.

Punkte G/A: Martin 1/2, Nick 3/2, Krause 1/1, Damian 1/0, Dejan 1/0, Nils 0/1

 

Gruppenspiel 2 – Moutier  11-2

Nach der eher durchzogenen Leistung vom ersten Gruppenspiel und dem Wissen dass man sich durch die beiden Niederlagen der Baracudas bereits für das Halbfinale qualifiziert hatte ging es ohne Blockanpassungen, jedoch mit anderer Einstellung, ins zweite Gruppenspiel gegen den Gegner aus dem Jura. Das Spiel gestaltete sich ein wenig anders als das erste. Auch die Gegnerische Mannschaft schien wie ausgewechselt. Konnte man noch im ersten Gruppenspiel den Eindruck gewinnen dass diese Mannschaft kein Tempo beherrschte so wurde uns hier das Gegenteil bewiesen. Das Score wurde abermals eröffnet von, an diesem Wochenende reinkarnierten Duo Robben und Ribbery aka. Block zwei rund um Cevape-Mäde, Gartenbau-Schürch und Barber-Jens. Auf das eins zu Null folgte noch das zweite Tor ehe man das unvermeindliche Gegentor zum zwei zu eins kassierte. Aufräumer-Dejan fasste sich ein Herz und musste danach zwei Minuten neben dem Schiritisch verweilen. Trotz des hervorragend gespielten Unterzahlspiels durch unter anderem Damiano Chiellini und Nilso Bonucci fiel der Treffer kurz vor Ablauf der Strafe doch noch. Dieses Resultat entsprach überhaupt nicht dem Spielverlauf und so setzte man im darauf folgendem Powerplay mit dem 3-1 seinem Stempfel wieder auf.  Nach sehenswerten Kombinationen stand es zur Pause 6-1. In der Halbzeit ermutigten wir die Spieler genau so weiter zu machen und nicht nachzulassen wie im ersten Spiel. Endlich fing man langsam damit an dem Gegner sein Unihockey aufzuzwingen. Nach dem Break durfte man sogleich wieder in Überzahl ran und so war es abermals Mittelscheitel-Nils der das Powerplaytor erzielte. Mit Tim, Martin, Senn, und Nick reihten sich weitere Spieler in die Scorerliste ein und so stand es am Schluss 11-2.

Punkte G/A: Nick 3/3, Martin 3/4, Tim 1/1, Nils 2/1, Dejan 1/0, Senn 1/0, Nico 0/1

 

Sonntag.

Ich muss gestehen dass ich nach den beiden Spielen am Samstag und dem Wissen unserer Halbfinal und allfälligem Finalgegner fast noch nervöser war als vor dem Wochenende. Es schien fast so als hätte man bei der Gruppenauswahl die schwächeren Gegner erwischt und muss infolge dessen in der K.O Phase gegen die besseren Mannschaften antreten. Als optimale Finaltag Vorbereitung zog ich die gleichen Kleider wie beim letzten Meistertitel im Jahre 24 an. „Alli redet“ Shirt war bereit und die Glücksunterhosen waren fest montiert. Fehlte nurnoch das obligatorische Nutella Brot (selbstverständlich MIT Butter).

Der Sonntag fing für die Zürcher Buben deutlich früher an als der Samstag. Wir hatten uns mit dem Sieg der Gruppe 1 für das erst stattfindende Halbfinal qualifiziert. Dort wartete das Team aus dem Kanton Baselland. Durch Pfadi-Rückkehrer-Hänni wurden die Blöcke noch einmal angepasst für den Finaltag. So rotierte Maurus in die erste Linie zu Nico und Babysenn. Damian schloss sich für das Halbfinal der Bulldozer Linie rund um Nils, Dejan und Zach an. 

 

Halbfinal – Reinach. 10-3

Die Matchansprache der Coaches fiel eher klein aus, da man sein ganzes Pulver für einen eventuellen Finaleinzug nicht schon im Semi verschiessen wollte. Das wichtigste was man den Jungs auf den Weg gab war, die Verkrampftheit loszuwerden und Freude am Spiel zu haben. Als kleine Randnotiz vor dem Goal legte ich den Jungs noch einmal die Kantonsverhältnisse unserer beiden Mannschaften dar und ermahnte die Wichtigkeit eines Sieges. Für Ehre und Stolz! Auch wenn ich Club technisch mit der Sektion aus Niederhasli und der anderen Hälfte des Coachings Stuffs nicht einer Meinung bin so überwiegt doch der Kantonsübergreifende Ehrgeiz die grossen Differenzen der Limmatstadt.  

Das Spiel begann und man zauberte sogleich ein Lächeln in die Gesichter der zahlreich erschienen Fans auf der Tribüne. Abermals war es die zweite Linie die das Score erröffnete. Martin de Bruyne verwandelte nach der erfolgreich ausgeführten Wechselvariante durch Fussballtrikot-Schürch und Cold-Barber Eiskalt zum 1-0. Das zweite Tor liess nicht lange auf sich warten und so trug sich Kamikaze-Mauser mit Pass auf Kloten-Schürch ebenfalls in die Skorerliste ein. Zur Pause stand es 6-2. Nach Pausentee und Bisquits lief der Rägi Motor sogleich wieder an und man machte Tor nach Tor. Durch zwei fehlgeschlagene Powerplay Versuche der Gegner erhöhte man auf 9-3, ehe Mr. Nonchalant Joc mit seinem ersten Tor vom Wochenende den Deckel zu 10-3 drauf machte. Überglücklich und mit Blick auf das Finalspiel am Sonntag sprachen wir den Jungs ein dickes Lob aus. Endlich spielte man jenes Unihockey welches man fähig war und die ganze Saison über perfektioniert hatte. Das Menu war nun servier bereit.

Punkte G/A: Tim 0/2, Martin 5/0, Nick 2/4, Maurus 0/5, Senn 2/0, Nico 1/0

 

Final – R.Z Merenschwand  11-5

Da im Vorfeld des Finalspiels einige Dinge passierten (wird hier nicht weiter darauf eingegangen) war die Stimmung entsprechend eingeheizt. Eine ganze Saison hatte man auf diesen Moment hingearbeitet. Das alles entscheidende Spiel der Spiele. Das wichtigste Spiel der Juniorenkarriere. Von der gemeinsamen Zielsetzung am Trainingsweekend bis hierhin ins Wisacher am 19.4.2026. 8 Monate harte Arbeit.  Der Ruhepuls lag bei 120. Die Blöcke stellte man ein letztes mal um und machte den Jungs klar dass man mit zwei Blöcken starten werde und je nach Verlauf des Spieles auf die dritte Jokerlinie zurück greifen würde. Bei der Matchansprache liess man sich die nötige Zeit und wiederholte nochmals die wichtigsten Punkte um den Sieg nachhause zu holen. Dieses Spiel gewann man nicht auf dem Platz sondern im Kopf. Die Mentale stärke war gefragt. Erreichte man die psychische Oberhand so werde man den Sieg nach Hause tragen. Merenschwand war es nicht gewohnt mit dem Rücken zur Wand zu stehen und wir durften uns nicht auf ihr Spiel einlassen sondern mussten einen kühlen Kopf bewahren. Mit dem nötigen Willen und Glauben, dem richtigen Einsatz und der richtigen Parratigkeit (Wort von mir erfunden) wird man den Kübel nach Hause holen. Das wusste jeder einzelne Spieler in der Garderobe. Man musste nurnoch liefern.Nach der Ansprache schrie man sich ein allerletztes mal diese Saison die Seele aus dem Leib und machte sich auf den Weg in die Halle.

Angekommen im Zwischengang durften die beiden Finalisten unter Aufsicht des Ausverkauften Wisacher und epischer Musik auf dem Spielfeld einlaufen. Danach hiess es Kopfbedeckung ab und Stimmen rausholen für die Schweizer Nationalhymne. Wie die Fusballer standen wir mit Stolz und Ehrgefühl auf dem Rasen und wiedergaben das Intro der Confoederatio Helvetica. Spätestens jetzt war jedem klar um was es ging bei diesem Spiel. Nach de Hymne gab es von Präsi Feibi eine Starting four Laudatio und die Spieler durften nach Aufruf der Namen auf das Feld laufen. Unsere Starting 4 war Nico Joc, Maurus Hänni, Yannick Senn und Tristan Dürig. Das Spiel begann und Ramba Zamba machte sogleich Druck. Kein Abtasten, keine Schonfrist. So stand es nach kurzer Zeit 0-2 für den Gegner ehe Mäde und Nils für den Anschlusstreffer sorgten. Auf das 2-1 folgte leider jedoch das 3-1 vom Gegner. Wiederholt benahm man sich wie ein Hühnerhaufen im Slot und kassierte promt den erneuten zwei Tore Vorsprung. Das Spiel drohte uns zu entgleiten doch das Coaching Duo entschied sich gegen ein Time-Out. Dies bräuchte man später noch. Nachdem man sich durch eine wunderschöne Kombnination von Nico auf Maurus und anschliessend zu Senn vor dem Tor durchspielte musste Maurus kurz danach auf dem gelben Wartebänkli neben dem Schiripult platz nehmen. Die Mannschaft aus Merenschwand, welche Überzahl spielen konnte, liess sich nicht zweimal bitten und verwandelte bereits nach kurzer Zeit im Powerplay auf 2-4. Gegen ein solches Powerplay mag auch unsere Elite Unterzahl mit Aufräumkommando Nils und Damian sowie Mäde und Nick nicht standhalten. Es musste etwas geschen, die ersehnte Pause stand bereits vor der Tür. Durch eine abermals schön ausgespielte Auslösungsvariante der zweiten Linie brachte Drogba-Schürch die Regensdorfer wieder ran. 90 Sekunden vor dem Pausepfiff versuchte sich der Gegner abermals im 4:3 (viel zu luut) (was er bereits zuvor in anderen Spielen wiederholt tat). Wadenbeisser Saurus störte in deren Spielaufbau dermassen, dass augfrund eines provozierten Fehlers nun 4-4 stand. Ein Eigentor (wird für Maurus gewertet). Die restliche Minute verging ohne nennenswerte Chancen. Es schien so als hätten sich beide Teams mit dem Unentschieden zur Pause abgefunden.

In der Znüni Pause fanden Lätsch und Captain Tristan die richtigen Worte und so war es Regensdorf, welches nach der Pause mehr Druck an den Tag legte. Vier einhalb Minuten verstrichen voller Power und kreierten Chancen, doch das Tor sollte nicht sein. Nach exakt fünf Minuten und 20 Sekunden luchste Nico Haaland dem Gegner den Ball ab und versorgte per Nachschuss die Kugel im Tor. Nico, der aus der Meisterschaft mit 46 Punkten als Topscorer heraus ging wollte dieses Wochenende noch nicht richtig heisslaufen. (Vielleicht lag es am Stirnband? man munkelt) Nach der erstmaligen Spielführung durch die Rägi-Elite machte der Gegner wieder mehr Druck. Einen Rückstand musste das Team aus Merenschwand diese Saison bislang nur sehr selten hinnehmen. Drei Minuten vergingen bis sich Martin auf Pass von Tristan ein Herz fasste und per Drehschuss (Spezialität) den Topf machte. Ab da lief es für die A Junioren. Auch das Gegnerische Time Out konnte an unserem Drive nichts mehr ändern. Die Jungs hatten Blut geleckt. Kurz darauf war es abermals Torwart Tristan Dürüm der schnell schaltete und Martin auf die Torreise schikte. Ich glaube ich habe Mäde, der normalerweise wie sein Bruder nonchalant über Torerfolge reagiert, noch nie so Jubeln sehen wie beim Goal zum 7-4. „Martin hat Tor geschiesst“ erklang es durch die Halle. Merenschwand nahm darauf den Torwart aus dem Spiel und versuchte sein Glück im Überzahlspiel. Doch die Altburger Mauern standen dem Beschuss aus dem Aargau wie ein Bollwerk entgegen. Durch ein Fast Empty Net wurde ein Strafstoss provoziert und es gab nur einen aus unserem A Team der diesen Penalty versenken muss. Nils Baumech Bräm lief an und packte einen All Time Classic aus der Trickkiste (funktioniert immer). „Chliine zug uf links, grosse Schlänker uf rechts und per Backhand d Chluure is eggli ufegmechet!“ Geil wieds machsch Nils! Die Halle brannte. Die Securitas mussten die zahlreichen Rägi Ultras mit Gummischrot und Wasserwerfern zurückhalten. Noch sieben einhalb Minuten waren auf der Uhr. Bei Minute 6 tütete, dass an diesem Wochenende über sich herauswachsende Duo Martin Iniesta und Nick Xavi ,den Sieg mit dem 9-4 ein. Absolute Ekstase.  Merenschwand nahm abermals den Torwart aus dem Spiel und verkürzte 4 Minuten vor Schluss nochmals auf 9-5. Die Zeit lief ihnen jedoch davon. Das frisch eingewechselte Duo Damian und Dejan durften sich sogleich nocheinmal im Unterzahl Spiel beweisen und es war ersterer der den Deckel entgültig raufmachte mit dem 10-5 ins leere Tor. Daraufhin nahmen wir das vorher angesprochene Time-Out. Hauptsächlich um Wind aus dem Spiel zu nehmen und die Jungs nochmals auf die verbleibenden 2:30 einzuheitzen. 150 Sekunden trennten uns vom ersten Schweizer Meistertitel der Vereinsgeschichte. Nach dem Wiederanpfiff sollten jene auf das Feld gehen welche bisher im Finalspiel noch keine Einsatzminuten erhielten. Dejan und Damian zahlten das Vertrauen bereits zurück mit dem Empty-Net, nun sollten aber auch Tim und Zach auch noch auf Ihre kosten kommen. Gesagt getan spielten wir das Spiel clever aus und Martin/Nick erhöhten das Resultat sogar noch auf 11-5. Kurz darauf hatte Schwede Zacharony das 12-5 noch auf dem Stock. Die Kugel wollte aber nicht ins leere Tor. Und so blieb es beim Endstand von 11-5. Abpfiff. Die Dämme brachen. Pyros so weit das Auge reichte, Unterwäsche flog auf das Spielfelfed. Ein Hexenkessel. Das Team versammelte sich bei Torwart Tristan und feierte den Sieg.

Best Player des Spiels wurde Martin Joc.

Punkte G/A: Maurus 1/1, Nico 1/0, Senn 1/0, Nick 2/2, Martin 4/2, Nils 1/1, Tristan 0/2, Damian 1/0

 

Nachwort.

Was bleibt noch zu sagen? 

Wir hatten es also tatsächlich geschafft. Die ganze Saison wurde fleissig gebüetzt für die Mission Chübel. 10 Monate mit viel Schweiss und teilweise harten Trainings, Freudemomenten, Teamevents, erfolgreiche MS-Runden und neu gewonnenen Freundschaften. Es hat sich jedoch gelohnt. Die goldene Generation lieferte was sie versprach. Anfang Saison mussten wir sogar einige gewichtige Abzüge verzeichnen, Jari um nur einen zu nennen. So schrumpfte unser Ursprungskader bereits vor beginn der Meisterschaft von 17 auf 12 Nasen. Dieses Jahr war jedoch ein gewichtiger Punkt ausschlaggebend. Die Kadertiefe. Hatte man  Jahre zuvor auch eine starke Mannschafft zusammen so scheiterte es doch meistens an mangelnden Einsatzfähigen Spielern. Das Team der Junioren A der Saison 25/26 hatte 3 sehr starke Linien und eine vierte die man ohne Probleme auch laufen lassen konnte. So gewann man sogar die heiklen Spiele der Saison ohne H1 und H2 Kader. Während der ganzen Saison spielten wir immer mit drei Linien durch und es kamen alle immer gleichmässig zum Einsatz. Dieses System wurde lediglich am Finalwochenende im Endspiel angepasst um die Intensität möglichst hoch zu halten. Auch wenn wir uns bereits bei den betroffenen Spielern entschuldigt haben für die wenige Spielzeit, hier nochmals ein Sorry. Aber ich denke im Endeffekt kann jeder zufrieden sein und sich über den Sieg genau so freuen wie jene die 40 Minuten durchspielen mussten/durften. Wir haben das als Team gewonnen. Jeder hat seinen Beitrag dazu geleistet. Ich bin unglaublich Stolz auf jeden einzelnen der Jungs. Alles Machers. Dieses Jahr hat einfach alles gepasst. Der Spirit (zum Schluss), Der Einsatz, Der Wille und der Glaube daran dass wir das zusammen als Team reissen können. Wie zuvor im B hatte man das Invincible halten können und die Saison erfolgreich ohne eine einzige Niederlage abgeschlossen.

Crazy Saison gsi Boys. Merci

 

Soo.. Nun die, wie in der Kirche das Amen am Schluss, anstehende Dankesrunde.

Danke an das Team dass ihr diesen Meistertitel möglich gemacht habt. Ihr seid eine super Truppe. Ohne euren stetigen Einsatz und die Machtdemonstration am Finalwochenende wäre das ganze nicht möglich gewesen! Danke an Linie zwei, die dieses Wochenende über sich hinauswuch und mit sage und schreibe 42 offensiv Skorerpunkten Rekordverdächtig die CH-Meisterschaft für uns entschied. Die Aktiven Abteilung würde sich sicher über Zuwachs des ein oder anderen Schweizer Meisters freuen.;)

Danke an das ganze Team für das solide Mauerwerk vor dem Tor die ganze Saison. Auch wenn sich eint oder anderer Spieler vielleicht mehr Skorerpunkte erwünscht hätte. Die Verteidung war genau so wichtig wie die Offensive. Statistik ist nicht alles. Mit der Offense gewinnt man Spiele, mit der Defense gewinnt man Meisterschaften!! Eya.

Danke an meine Coach Compagnons Lätsch und Senn die stets Ausdauer und Passion bewiesen durch die ganze Saison durch. Gratuliere an Päde der in seiner ersten Saison als Trainer gleich den ersten Meistertitel gewann. Crazy Quote.

Danke an Captain Tristan, für die stetige Untersützung auf und neben dem Platz. Danke hast du das Grossfeld hinter dir gelassen und dich für die Truppe aus Regensdorf entschieden. Du warst stets der Rückhalt den unsere Offensiv Talente im Rücken brauchten. Dein persönlicher Werdegang beeindruckt mich immer wieder. Vom leicht pummeligen Blau-Haar Tristan zum Teamcaptain, Leader und Stimmungsmacher.

Danke an Martin und Maurus, die diese Woche für einmal die Freundschaft bei Seite legten und wirklich nur das lieferten was wir Trainer wollten und sich dem Trainergespann unterordneten um Gemeinsam am Ende der Woche die Trophäe in die Höhe zu stämmen. Das H1 kann froh sein auf zwei solche Talente zurück zugreifen zu können nächste Saison.

Danke an Nico für das „zweite Geige“ spielen und das leiten des Einwärmens Training für Training. Man kann sich stets auf dich verlassen.

Danke an alle Spieler die ich jetzt noch nicht erwähnt habe, mir gehen langsam die Wörter aus..

Danke an Marius der mich ermutigte letzten April/Mai das Projekt Chübel in die Hände zu nehmen und dem Verein der wohlverdiente erste Schweizer Meistertitel zu sichern.

Danke an die zahlreichen Zuschauer während der Saison. Sowas ist in der A Stufe nicht mehr selbstverständlich.

Danke an alle die bis hier hin gelesen haben (Respekt), ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen einwenig kurzweil beschehren und habe niemanden all zu sehr gelangweilt. Der Bericht ist doch etwas länger ausgefallen als geplant. 

 

Für mich ist dies auch ein Abschied, so trainierte ich doch viele der Jungs einen Grossteils ihrer Juniorenkarriere. Angefangen im D damals mit Marius und Colin. Hoch ins C mit Stehli und Marius, das B mit Jan und Thierry und anschliessend mit der Saubandi ins A wo wir gemeinsam mit Lätsch und Senn in der zweiten Saison den heiligen Gral nach Hause holten. Viele Spieler gingen und viele kamen dazu. Doch der Kern blieb mehr oder weniger, bis auf ein zwei Saisons ausnahme, gleich. Gewisse Junioren trainierte ich seit dem C. Andere wie Vögi, Martin, Nico oder Dejan sogar seit dem D!!!! Es war eine lange Reise bis zur Spitze. Aber wir haben es geschafft. Auf nächste Saison übergebe ich den Rest des A Teams in die fähigen Hände von Pippo Lätsch. Ich selber werde wahrscheinlich wieder in einer der  jüngeren Altersklassen (noch nicht entschieden) anzutreffen sein.

Danke an alle die dabei waren. Danke für die zahlreichen Freundschaften. Es macht mich wirklich Stolz was aus jedem einzelnen geworden ist. Sei es persönlich oder spielerisch.

Ey und Jungs, Ihr seid verdammt nochmals Schweizer Meister! Das kann euch niemand mehr nehmen. Vergesst das nicht.

Zämä und auf bald!

 

Flo

 

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