Unihockey

Wehntal

Club

Regensdorf

Zwei Schwergewichte des Kleinfeld Unihockeys

Geschrieben am 17. Februar 2026 von Daniel Seibold

Am Sonntag, 16.02., durften – nein, mussten – wir sehr früh aus den Federn. Treffpunkt war
bereits um 7:00 Uhr. Der Grund: Wir gingen in die Berge. Und nein, nicht um die Piste unsicher zu
machen oder den Après-Ski zu genießen, sondern um unsere drittletzte Runde zu bestreiten.

UHCevi Gossau – UHC Wehntal Regensdorf (8:3)

Nach einem guten Aufwärmen und einer motivierenden Ansprache der Coaches stellten wir uns
auf ein hartes, laufintensives Spiel ein. Es dauerte nicht lange – genauer gesagt 1:07 Minuten –
bis die Zürcher Oberländer zum 1:0 trafen. Und leider ging es gleich im gleichen Tempo weiter:
Kurz darauf fiel auch schon das 2:0, erzielt durch eine sauber einstudierte Freistoßvariante.
Man merkte deutlich, dass wir Unterländer noch nicht richtig im Spiel angekommen waren. Wir
ließen dem Gegner zu viel Raum und waren im Ballbesitz zu ungenau. Nach einem Ballverlust
von Maurus Hänni kassierten wir zudem eine Strafe. Die Oberländer nutzten die Überzahl nach
knapp zwei Minuten eiskalt aus und erhöhten auf 3:0.
Es folgten Chancen auf beiden Seiten, doch nach weiteren fünf Minuten legten die Oberländer
nach: 4:0. Und nicht einmal 40 Sekunden später klingelte es schon wieder – 5:0. Die Coaches
versuchten, mit einem vierten Feldspieler neue Impulse zu setzen und uns wachzurütteln. Doch
der Plan ging zunächst nicht auf: Die Oberländer trafen zweimal ins leere Tor. Spielstand nach 15
Minuten: 6:0.
In den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit gelang uns dann immerhin noch ein kleines
Ausrufezeichen: Fabian Alfeld traf nach einer schnell ausgeführten Ecke zum 6:1 – ob genauso
geplant oder nicht, ist am Ende egal: Tor ist Tor.
Kurz vor der Pause kam es noch zu einem Zweikampf, bei dem Marcus Hulliger vollen Einsatz
zeigte. Dabei verrenkte er sich unglücklich die Zehen und wurde nach einem kurzen
Spitalbesuch für den Rest des Tages zu unserem Motivator an der Bande. Gueti Besserig Hulli! 

In der Pause war klar: Wir mussten aktiver werden und das Spiel nicht weiter vom Gegner
diktieren lassen. Der Start in die zweite Halbzeit gelang uns deutlich besser – bis wir wegen eines
Sperrens erneut in Unterzahl gerieten. Diese Unterzahl überstanden wir jedoch souverän.
Durch die Abwesenheit einiger Spieler und den Ausfall von Hulliger musste Coach Daniel
Seibold schließlich sogar selbst noch aufs Feld. Nach 33 Minuten setzte sich Maurus Hänni
stark gegen die Oberländer durch und verkürzte auf 7:2. Wenig später belohnten wir uns erneut:
Nach weiteren guten Aktionen konnte sich auch Christian Grill in die Skorerliste eintragen – 7:3.
In den letzten Minuten nahmen die Oberländer ihren Goalie heraus und spielten 4 gegen 3.
Dadurch kamen sie noch einmal zu einer guten Gelegenheit und erhöhten schließlich auf 8:3.
Trotz des schwierigen Starts zeigten wir in der zweiten Halbzeit, dass wir mithalten können –
darauf lässt sich aufbauen.

 

UHC Wehntal Regensdorf vs. Blaz-Gelb Cazis 11:5 (4:4, 7:1)

Regensdorf musste nicht nur angesichts der Tabellensituation alles in eine
Waagschale legen, sondern auch weil es das letzte Spiel gegen die Bündner sein
wird. Das Team zieht sich leider per nächster Saison zurück und in den mehr als
10 Jahren in der 1. Liga konnte man gegen sie nie als Sieger vom Platz gehen.
Ex-Nati Spieler Kevin Berry nutzte bei einem Freistoss nach knapp 3 Minuten
eine Unachtsamkeit aus und eröffnete den Score. Regensdorf konnte innert
kürzester Zeit auf 2:1 erhöhen und zeigt im 3 vs. 3 einen ebenbürtigen Auftritt.
3-mal ging mal in Führung, 3-mal kassierte man den Ausgleichstreffer, sodass es
bis zur Halbzeit 4:4 stand.

In der zweiten Halbzeit stellte der Gegner relativ schnell aufs Überzahlspiel um,
also 4 vs. 3. Das änderte die Dynamik des Spiels und hob die individuelle Klasse
einzelner Bündner hervor. Wie gegen Mörschwil hält man im normalen 3 vs. 3
relativ gut mit, hat dann aber in Unterzahl gegen die Ex-Grossfeld Profis einfach
keine Chance. Zu gross ist der qualitative Unterschied.
Eine 2 x 2‘ – Strafe gegen Regensdorf machte die Situation nicht einfacher und
so zog Cazis am Schluss auf 11:5 davon.

Die 1. Mannschaft muss nun in den letzten beiden Meisterschaftsrunden immer
das Punktemaximum rausholen, wenn man die Abstiegsspiele vermeiden will.
Man darf gespannt sein welches Gesicht das Team zeigen wird.

Autoren: #22 & #13

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