Vorwort: Der heutige Spielbericht wird von 2 Autoren verfasst, die von J. Keller, dem Sieger des Minigames, dazu verdonnert wurden. Zähneknirschend hauen wir also in die Tasten. Der Frust, nein die Freude, ist so gross, dass wir uns zuerst einen Einblick in die Zahlen und Fakten seines geliebten Arsenal Football Club gönnen.
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Die letzte Ligameisterschaft liegt 20 Jahre zurück.
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Der einzige Auftritt im UEFA Champions League Finale war 2006, den man zu zehnt an die Wand gefahren hat. Danach folgten viele Jahre mit Last-16 oder Viertelfinal-Ausscheiden. Gerne erinnert man sich an die 5:1 und 1:5 klatschen gegen den FC Bayern München.
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2019 gabs dann noch mal ein europäisches Finale, welches man sang und klanglos gegen den Stadtrivalen Chelsea Football Club verlor.
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In den letzten 10 Jahren gewann man 3 x FA Cup und 4 x den Community Shield. Die grossen Titel fehlen und in der Liga ist man als „ewiger Vierter“ bekannt.
Mit dem Gewissen, dass London blau ist, widmen wir uns nun dem schönen Unihockey. Bitte verzeihen Sie mir den Ausflug, lieber Leser:innen.
Die letzte Meisterschafsrunde im Kalenderjahr 2025 wurde in der MZH Otelfingen ausgetragen, da das (der?) Wisacher noch nicht vollumfänglich einsatzbereit ist. Die Runde versprach einige Überraschungen in Sachen Ergebnisse. Diverse Mannschaften verteilen vorweihnachtliche Geschenke, andere zeigten eine starke Leistungssteigerung. Es bleibt spannend in der Gruppe.
UHC WR : UHC Löwen Bürglen (7:7)
Im Bewusstsein, dass Regensdorf gegen Bürglen meist etwas Mühe verzeichnet, wollte man über 40 Minuten ein Ausrufezeichen setzen. Zudem war es auch das Kellerduell, welches für zusätzliche Motivation sorgte.
Regensdorf hatte über den gesamten Verlauf eher mehr Spielanteil und legte meistens vor, vermochte es aber nicht sich abzusetzen und genügend „Cleverness“ zu zeigen. Bürglen hat einmal mehr die individuellen Fehler von Regensdorf eiskalt bestraft. Rund 6 Minuten vor Schluss, als man mit 7:5 vorne lag, nahm man ein Time Out. Ziel war es, dass Spiel in den Griff zu bekommen und die Zeit mit 4 Spielern runterzuspielen. Dieser Plan ging leider nicht auf und so vergab man die Führung. Kurz vor Schluss hatte man die gute Gelegenheit nochmal in Führung zu gehen. So teilten sich die beiden Teams zum zweiten Mal diese Saison die Punkte.
Ich übergebe hiermit das Wort an den zweiten Autoren, Herr N. Spillmann.
UHC WR : TSV Mörschwil Dragons II (10:11)
Wenn man vor dem Spiel einen Blick auf die Tabelle warf, schienen die Kräfteverhältnisse eindeutig – etwa so, wie wenn der FC Chelsea auf den FC Arsenal trifft. Auf dem Feld war davon jedoch wenig zu spüren. Der UHC WR zeigte eine sehr starke erste Halbzeit. Trotz eines 2:4-Rückstands zur Pause konnte man mit dem ungeschlagenen Leader mithalten. Ja, bei 3 gegen 3 war man phasenweise sogar überlegen und erarbeitete sich ein klares Chancenplus, das sich allerdings noch nicht auf der Anzeigetafel widerspiegelte.
Es scheint, als hätten die Regensdorfer in der Pause Zielwasser getrunken. Kaum war die zweite Hälfte eröffnet, konnte Regensdorf die Chancen auch in Tore ummünzen. Innerhalb von 14 Minuten erzielte das Team sechs unbeantwortete Treffer und stellte auf 8:4. Das blieb auch beim Leader nicht ohne Wirkung: Mörschwil reagierte mit einem Timeout und stellte auf vier Feldspieler um. Diese Massnahme zeigte Wirkung und sie konnten die Partie zum 8:8 ausgleichen. Regensdorf konnte zwar nochmals reagieren und auf 9:8 erhöhen, doch Mörschwil zog weiterhin bei jeder Gelegenheit den Goalie und kam dank drei weiteren Treffern am Ende doch noch zum Sieg.
Fazit: Trotz zweier überzeugender Auftritte des UHC WR springt am Ende nur ein Punkt heraus. In den verbleibenden vier Runden ist die 1. Mannschaft jedoch fest entschlossen, die Niederlagen aus der Hinrunde wettzumachen und die bereits errungenen Siege erneut zu bestätigen.
Damit beendet die 1. Mannschaft ihr Unihockeyjahr 2025. Wir wünschen allen frohe Festtage sowie einen gelungenen Start in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.
Autoren: M.H. & N.S.