Unihockey

Wehntal

Club

Regensdorf

Keine Punkte an der Heimrunde

Geschrieben am 6. Oktober 2020 von Fabian von Allmen

Spreiti ist und bleibt der Angstgegner der Regensdorfer. Vor heimischem Publikum muss sich der UHC WR am Ende deutlich mit 5:8 geschlagen geben.

Nach dem Nuller zum Saisonauftakt war von den Regensdorfern eine deutliche Steigerung gefordert, um endlich die ersten Punkte in der «Corona-Saison» einzufahren. Der Start in die Partie verlief ganz nach dem Gusto der Regensdorfer, bereits nach 23 Sekunden schepperte es im Tor der Aargauer. Das war zwar der erhoffte Start, doch Spreiti blieb davon unbeeindruckt. Es dauerte nicht lange und so scorten auch die Gäste zuerst zum Ausgleich und nach rund acht Minuten zur erstmaligen Führung. Die Regensdorfer waren spätestens nach diesem Treffer auf der Höhe ihrer Aufgabe und steigerten das Tempo kontinuierlich. Spreite kam kaum noch zu gefährlichen Angriffen und hielt sich teilweise gefühlt eine halbe Ewigkeit und ideenlos hinter dem eigenen Kasten auf. Und Regensdorf wurde für sein Engagement belohnt, Meier und zweimal Grill sorgten für eine komfortable 2-Tore-Führung. In der Folge verfiel der UHC WR aber wieder – und völlig unerklärlich – in alte Muster. Defensiv reihte sich Fehlentscheidung an Fehlentscheidung und so kam Spreiti noch vor der Pause auf einen Treffer heran.

Verhängnisvolle fehler

Die zweite Halbzeit dann ein Abbild der letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit. Es war jetzt nicht so, dass Spreiti die Regensdorfer dominierte, aber wer es dem Gegner derart leicht macht, dass sich die Schützen die Ecke noch in aller Ruhe aussuchen können, muss sich nicht wundern, dass es gegen den vermeintlichen Underdog eine Klatsche absetzt. Regensdorf fand in der gesamten zweiten Hälfte den Tritt nicht mehr in die Partie und baute die Spreitenbacher regelrecht auf, sodass am Ende der Sieg auch in dieser Höhe absolut in Ordnung geht.

UHC Wehntal Regensdorf vs. STV Spreitenbach 5:8 (Matchstatistik anzeigen)

 

Gegen die Scharfschützen aus Niederwil war von allen Beteiligten eine Leistungssteigerung gefordert. Der Weg zum ersten Saisonsieg konnte nur über ein fehlerfreies Defensivspiel gehen und so sah man von Anfang an ein ganz anderes Gesicht des Fanionteams. Schibli und Grill sorgten jeweils im Zusammenspiel für einen Start nach Mass und zur frühen 2-Tore-Führung. Es dauerte knapp sieben Minuten bis einer der berüchtigten Drehschüsse den Weg ins Regensdorfer fand. Wenig später konnte Mühlebach nur noch mit einem harten und unglücklichen Tackling gestoppt werden. Dieser liess sich daraufhin zu einer Beleidigung hinreissen und musste schon nach sieben Minuten das Feld mit einer harten, aber korrekten Matchstrafe verlassen. Der gute Start somit bereits wieder dahin, aber immerhin wissen die Regensdorfer ein gutes Boxplay in ihren Reihen. Niederwil konnte zwar die ersten zwei Minuten in ein Tor ummünzen, während der zweiten Strafe sorgte jedoch Schlegel in Unterzahl (!) für die erneute Regensdorfer Führung.

Unglückliches Ende

In der Folge entwickelte sich eine äusserst faire und animierte Partie mit Chancen hüben wie drüben. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich konnte Grill zehn Minuten vor Schluss seine Farben wieder in Führung bringen, doch wie so oft an diesem Tag folgte die Reaktion des Kontrahenten postwendend. Es passte dann irgendwie auch zur aktuellen Situation, dass Niederwil rund eine Minute vor Schluss erstmals die Führung übernehmen und wenig später mit einem Empty Netter das Regensdorfer Schicksal besiegeln konnte. 4:6 das Endresultat nach einem guten Spiel mit dem besseren Ende für die Penguins aus Niederwil.

UHC Wehntal Regensdorf vs. UHC F.P. Niederwil 4:6 (Matchstatistik anzeigen)

 

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