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UHC Wehntal Regensdorf
Mittwoch, 27. Februar 2008

Herren 3 mit altbekannten Problemen

Auch die 7. Meisterschaftsrunde begann nach Herren 3 Standard! Mit 30 min. Verspätung und
ohne Binder (Verschlafen!) trafen auch die letzten Spieler am Treffpunkt ein!
Da Binder fehlte, mussten wie schon so oft in dieser Saison die Blöcke umgestellt werden, für ihn rutschte Lehman in den zweiten Block.

UHC WR – Niederrohrdorfer Flyers 4:10 (0:4, 4:6)
Das erste Spiel gegen die zweitplatzierten Niederrohrdorf Flyers begann für die Wehntal Regensdorfer recht gut. Dank defensiv guter Arbeit und einem gut spielenden Torhüter Biedermann, stand es auch nach fast 15 Minuten immer noch 0:0!
In den letzten fünf Minuten ging den Wehntal Regensdorfer jedoch ein wenig die Puste aus und es schlichen sich unnötige Fehler in der Defensive ein und so stand es zur Pause 0:4!
Die beiden Trainer versuchten in der Halbzeitpause nochmals ihre Spieler zu ermutigen, doch kurz nach dem Anpfiff kassierte Neumaier eine 2“ Strafe wegen Stossens! Prompt kassierten Padavath und Schlegel in unterzahl das 0:5. Nach dem 0:6 gelang es Schlegel auf Zuspiel von Neumaier endlich den ersten Treffe für die Wehntal Regensdorfer zu markieren. Anschliessend konnte Meier auf Pass des Captains von Allmen auf 2:6 verkürzen. Doch die Antwort der Flyers liess nicht lange auf sich warten und so hiess es bald 2:8! Schlegels 3:8 und G. Zürchers 4:9 hatten da nur noch kosmetische Folgen, zumal die Flyers kurz vor Schluss ihr „Stängeli“ zum Endstand von 4:10 noch komplettierten!

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UHC WR – Traktor Buchberg-Rüdl. II 2:8 (2:4, 0:4)
Im zweiten Spiel ging es gegen die Traktoren aus Buchberg-Rüdlingen in den Kampf. Die Gegner spielten ein sehr körperbetontes Unihockey und schon nach wenigen Minuten lagen die Wehntal Regensdorfer mit 0:1 zurück. In der nächsten Minute spielte Padavath hinter dem eigenen Tor einen genialen hohen Pass auf Schlegel der diesen direkt Volley auf das Tor hämmerte, der Goali liess abprallen und Neumaier Stand goldrichtig und schob zum 1:1 ein! Lehmann brachte die Wehntal Regensdorfer auf Assist Meier erstmals mit 2:1 in Führung. Die Traktoren liessen sich davon aber nicht beeindrucken und gingen bis zur Pause wieder mit 2:4 in Führung.
Nach der Pause setzten die Wehntal Regensdorfer alles mögliche in Bewegung um wieder heran zu kommen, doch Offensiv wollte einfach nichts richtig gelingen. Was schliesslich geschah war genau das Gegenteil! Beim Stand von 2:7 kassierte G. Zürcher einen 2“ Strafe wegen Stossens, der Boxplay-Block mit von Allmen und Schlegel musste wieder einmal ran! Das Unterzahlspiel gelang den beiden sehr gut und die Traktoren kamen zu keinen gefährlichen Abschlüssen. Im Gegenteil. Als von Allmen einen Freistoss vom eigenen Tor aus auf das gegnerische hämmerte, stand dort Schlegel bereit für den Abpraller, doch einmal der Fuss des Goalis und einmal der Pfosten retteten für die Traktoren. Das Powerplay wurde ohne Gegentor überstanden, jedoch viel kurz darauf trotzdem das 2:8! Die letzte gefährliche Aktion gehörte jedoch wieder den Wehntal Regensdorfern als Schlegel alleine auf das gegnerische Tor zu lief und im letzten Moment unfair von hinten von den Beinen geholt wurde und dabei auch gleich den mitgelaufenen Neumaier um mähte! Der Schiedsrichter sah dabei aber keine penaltywürdige Szene und lies die letzten Sekunden ohne auch nur einen Freistoss zu geben verstreichen.

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Fazit:
Die Wehntal Regensdorfer liessen den starken Gegnern in der eigenen Hälfte zu viel Freiraum, waren Offensiv oft zu ideenlos und im Abschluss wie schon so oft zu harmlos.
Des weiteren verletzte sich M. Zürcher im ersten Spiel am Fussgelenk und fällt für mindesten vier Wochen aus!
An dieser Stelle wünschen wir noch eine gute und schnelle Genesung.

Montag, 4. Februar 2008

Herren 1 mit magerer Ausbeute

Die Vorzeichen für die Runde standen nicht schlecht, auch wenn das Kader abermals schmal war. Nebst dem Schlusslicht aus Untersiggenthal standen das zweit platzierte Zürichsee Unihockey auf dem Programm, gegen die man sich letzte Runde nur knapp geschlagen geben musste.

UHC WR – RHC Untersiggenthal 5:9 (4:2, 1:7)
Der RHC Untersiggenthal war eine von zwei Mannschaften, die man in der Hinrunde besiegen konnte. Die Erwartungen waren – auch in spielerischer Hinsicht – hoch, die Taktik lautet Offensive Total. Etwas mehr als fünf Minuten konnte diese Taktik auch optimal umgesetzt werden. Der Gegner kam kaum ins Spiel und sah sich nach dieser Periode bereits mit vier Toren im Rückstand. Danach passte jedoch nicht mehr viel beim UHC WR. Die Offensive war geprägt von ungefährlichen Torschüssen und riskanten Aktionen, welche dem Gegner mehrmals gute Torgelegenheiten boten. Die Untersiggenthaler zeigten sich ihrerseits Schussstark und kamen zu den ersten Toren, ehe sie nach der Pause das Spiel gar kehrten. Der UHC WR hatte nichts mehr entgegen zu setzen, liess den Gegner abermals gewähren und kassierte Tor um Tor. Unnötig, aber irgendwie symbolisch für den Verlauf seit 3 Runden verlor man das Spiel klar, vielleicht etwas zu klar.

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UHC WR – Zürisee Unihockey ZKH III 3:3 (2:2, 1:1)
Unihockey Zürisee gehört zu den Spitzenteams dieser Gruppe. Bereits letzte Meisterschaftsrunde hinterliessen sich jedoch keinen Unwiderstehlichen Eindruck und man durfte trotz schlechtem ersten Spiel auf Punkte hoffen. Der UHC WR war für das zweite Spiel nochmals reduzierter und agierte mit zwei Linien. Ganz im Gegensatz zum ersten Spiel war man gegen die Züriseeler darauf bedacht, das Tempo tief und vor allem die Effizienz hoch zu halten. Dieses Konzept schien von Anfang an auf zu gehen. Der UHC WR machte einen frischen Eindruck und konnte am Anfang gleich für etwas Druck sorgen. Danach folgte ein sehr langsames aber ausgeglichenes Spiel. Die zu stark auf Einzelaktionen ausgelegten Gegenspieler hatte man meistens gut im Griff und Offensiv konnte man von teils mangelhafter Einsatzbereitschaft des Gegners profitieren. Entsprechend ausgeglichen verlief auch das Score. Drei mal gelang dem UHC WR die Führung, drei mal fiel der Ausgleich innert Minuten.

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Trotz der erneut mageren Ausbeute darf der Punktgewinn gegen ein technisch und physisch stärkeres Zürisee Unihockey als eine Art Mini-Sieg angesehen werden. Was der Mannschaft bis zu diesem Spiel gefehlt hat, ist der Ertrag für zumeist nicht schlechte Leistungen. Es bleibt zu hoffen, dass für die letzten Spiele auch das Glück wieder etwas zurückkehrt und die Effizient in der Offensive endlich gesteigert werden kann.

Montag, 4. Februar 2008

Herren 3 mit starker Leistung an 6 Meisterschaftsrunde

Die Herren 3 unter der Leitung von Neumaier und Schlegel hatten einen schweren Start an diesem Sonntagmorgen.
Nach grossem Umweg und diversen anderen Problemen kamen die Wehntal Regensdorfer doch noch knappe 20 min. vor Spielbeginn in der richtigen Halle an!
Die Aufgabe war klar, Punkte hohlen und sich somit vom Tabellenende trennen.

UHC WR – STV Othmarsingen 10:7 (3:4, 7:3)
Das erste Spiel gegen Othmarsingen begann nach Herren 3 Standardgemäss mit einem baldigen 0:1 Rückstand.
Doch kurz darauf konnte Schlegel auf Pass von Padavath einen Freistoss zum 1:1 verwerten. Als kurz darauf das 1:2 viel, war es wieder Schlegel der auf Pass von Padavath alleine vor dem Goalie einschob und so die Wehntal Regensdorfer wieder ran brachte. Nach dem Ausgleichstreffer wurde das Spiel sehr körperbetont und die Defensive um den stark spielenden Torhüter Biedermann hatte alle Hände voll zu tun. Dennoch war es Binder, der von einer Vorlage Meiers profitierte und zur erstmaligen Führung für die Wehntal Regensdorfer traf. Die Othmarsinger konnten jedoch vor der Pause noch zwei Treffer zum 3:4 markieren und gingen so mit einem kleinen Vorsprung in die Pause.
Nach einer Analyse Schlegels und einer Powerrede von Captain von Allmen ging’s nun in die zweite Hälfte. Und siehe da, es funktionierte plötzlich bei den Wehntal Regensdorfern . Es war Binder der gleich zwei weitere Treffer zur erneuten 5:4 Führung buchen konnte. Danach mussten die Othmarsinger immer einem Ein-Tore-Rückstand nachrennen denn kaum war das 5:5 gefallen war es wieder Binder der scorte. 6:5! Nach dem erneuten 6:6 Ausgleichstreffer der Othmarsinger die mittlerweile aus allen Winkeln auf das Wehntal Regensdorfer Tor feuerten und fast am starken Biedermann verzweifelten, gelang es, dank einmal Meier auf Assist Binder und einmal Binder auf Assist Meier erstmals mit zwei Toren in Führung zu gehen. Der zweite Block (Binder, Meier und von Allmen) zauberte ein Traumtor nach dem anderen auf den Platz und so war es auch der zweite Block, der die beiden letzten Treffer zum 9:7 und 10:7 markierte. Naja. Fast, denn M. Zürcher schob noch zum 11:7 ein welches aber komischerweise vom Schiri nicht aufs Matchblatt übertragen wurde!

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UHC WR – UHC Black Roses Zürich 6:8 (2:4, 4:4)
Das zweite Spiel begann mit einem Phänomen, Neumaier schoss endlich sein Saison Tor Nummer 1 zur 1:0 Führung für die Wehntal Regensdorfer. Die Führung konnte sogar dank Lehmann auf Zuspiel von M. Zürcher auf 2:0 ausgebaut werden. Danach liessen die Wehntal Regensdorfer aber etwas nach und wurden nachlässig in der Chancenauswertung, was prompt mit drei Konter-Toren bestraft wurde. Kurz vor der Pause gelang es den Black Roses dank einem unhaltbaren Drehschuss ins untere Eck Biedermann zum vierten mal zu bezwingen.
Mit einem Zwei-Tore-Rückstand ging es nun in die zweite Halbzeit und die Wehntal Regensdorfer waren fest entschlossen, die Aufholjagd sofort zu starten, doch es passierte mit dem 2:5 genau das Gegenteil!
Obwohl Meier dank einem abgefangenen Fehlpass alleine vor dem gegnerischen Torhüter zum 3:5 verkürzen konnte, dauerte es nicht lange und die Black Roses lagen wieder mit drei Toren vorne. Auch als Binder die Wehntal Regensdorfer wieder auf 4:6 heran brachte konnten die Black Roses im Powerplay wiederum auf 4:7 erhöhen. Die Strafe war gegen eben diesen Binder wegen Bodenspiels ausgesprochen worden! Die Mannen um Neumaier und Schlegel begannen nun langsam den Kopf hängen zu lassen, doch dank einer Roten Karte und einer 5 min. Strafe für die Black Roses (wegen Nachtretens an Schlegel) witterten die Wehntal Regensdorfer wieder eine Chance.
Genau diese Chance kam dann auch als der Powerplayblock Neumaier, Schlegel, von Allmen zwei mal durch von Allmen auf Querpass von Schlegel zum 6:7 einhämmerte! Das Spiel wurde nun sehr hektisch, die Black Roses spielten ein sehr starkes Boxplay und den Wehntal Regensdorfern lief langsam aber sicher die Zeit davon. Die Black Roses kamen sogar noch zu einer hochkarätigen Chance, als Biedermann schon geschlagen am Boden schien, der Querpass kam, und der Black Roses Spieler frei abziehen konnte. Mit einem Hechtsprung vom einen zum anderen Pfosten parierte der sonst schon stark spielende Biedermann den sicheren Todesstoss und avancierte so zum Helden der Wehntal Regensdorfer! Als dann Neumaier wegen unkorrektem Abstand auch noch eine kleine Bankstrafe bekam, war das Hitchcock Finale vorprogrammiert.
Schlegel nahm anschliessend ein Time Out und Besprach mit seinen Mannen die weitere Taktik, er wollte unbedingt den Ausgleichstreffer, was natürlich die Ersetzung des Torhüters bedeutet. Anpfiff und das Bully war gewonnen und für Biedermann stiess Binder zu Schlegel und von Allmen. Die Nervosität war nun spürbar und so gelang es den dreien auch nicht in den letzten 20 Powerplaysekunden noch einen Treffer zu markieren. Das Spiel dauerte nun noch knapp eine Minute und die Wehntal Regensdorfer spielten weiter ohne Goalie. Die Taktik schien beinahe aufzugehen doch zwei mal Schlegel und einmal Binder hatten viel Pech und brachten den Ball einfach nicht über die Linie. Als dann 7 Sekunden vor Schluss ein hoher Schuss über das ganze Feld von Biedermann der für von Allmen kam und ins Goal hechtete trotzdem nicht mehr gehalten werden konnte war das Spiel gelaufen!

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Fazit:
Trotz einer super Leistung aller Spieler besonders vom zweiten Block und vom Torhüter konnten die Wehntal Regensdorfer (nur) 2 Punkte mit nach Hause nehmen. Es wurde gekämpft und ein schönes Wehntal Regensdorf Unihockey gezeigt, das auf jeden Fall sehenswert war.