Dienstag, 6. Dezember 2005
Am 4. Dezember reisten die Junioren A nach Seebach zur vierten Meisterschaftsrunde. Es stand viel auf dem Spiel, denn mit zwei Siegen konnten die Junioren A die Tabellführung übernehmen.
UHC WR – STV Mellingen 9:7 (5:4, 4:3)
Im ersten Spiel trafen wir auf den STV Mellingen. Die Mellinger lagen vor diesem Spiel dank dem besseren Torverhältnis auf Platz 1. Zudem stand für uns die Revanche für die unglückliche Niederlage im Penaltyschiessen beim Halbfinal vom Mellinger Cup an.
Allerdings fiel bereits mit dem ersten Einsatz das erste Tor für den Gegner. Danach hatten wir unsere beste Phase in diesem Spiel und wir konnten das Spiel drehen und mit 4:1 in Führung gehen. Auf den 4:2 Anschlusstreffer wussten wir erneut zu reagieren und erzielten einen weiteren Treffer zum 5:2. Dann vielen wir in ein Loch und kassierten kurz vor und nach der Pause jeweils 2 Treffer zum 5:6. Danach ging es hin und her bis zum 7:7. Danach konnten wir noch einmal aufdrehen und erzielten zwei Tore zur 9:7 Führung.
1:30 vor Schluss nahm Mellingen sein Timeout, aber wir konnten den Zweitore Vorsprung bis zum Ende halten und damit wenigstens vorläufig die Tabellenführung übernehmen.
UHC WR – STV Spreitenbach 8:8 (3:1, 5:7)
Im zweiten spiel trafen wir auf Spreitenbach. Wir begannen gut und konnten mit 3:0 in Führung gehen. Nach dem Anschlusstreffer erzielten wir dann das 4:1, welches allerdings nicht zählte weil der Schiri den Ball nicht im Tor gesehen hatte, ganz im Gegenteil zu all den anderen in der Halle. Nach der Pause konnten wir auf 5:1 erhöhen ehe der Schiri unser zweites reguläres Tor aberkannte. Dem ist noch beizufügen, dass er im Spiel zuvor zwei Treffer gab, die klar nicht hinter der Linie waren. Danach vielen wir auseinander und es stand auf einmal 6:8. Nach dem Treffer zum 6:8 nahmen wir unser Timeout. Doch anstatt einem Bully nach dem Tor für Spreitenbach, gab es einen Freistoss gegen uns. Obwohl alle in der Halle den Schiri auf den Fehler aufmerksam machten, fand er es nicht für nötig mit einem Bully anspielen zu lassen.
1:30 vor Schluss gelang uns dann ohne Torhüter das 7:8 und kurz vor Schluss konnten wir gar noch ausgleichen. Nach dem Spiel herrschte dann zuerst Frust über die Miese Schirileistung, allerdings hätten wir nach dem 5:1 nie auseinander fallen dürfen.
Dienstag, 6. Dezember 2005
Die erste Mannschaft fällt weiter und musste an diesem Wocheende bereits die dritte 1:7 Niederlage einstecken.
UHC WR – Innebandy Zürich 11 1:7 (0:2, 1:5)
Gegen Innebandy Zürich war gegenüber der letzten Meisterschaftsrunde eine klare Leistungssteigerung gefordert. Ein Ruck sollte durch die Mannschaft gehen, wollte man hier gegen ein schlagbares Innebandy gewinnen. Das seit der Heimrunde anhaltende Formtief konnte auch heute nur mit einer kompakten Mannschaftsleistung gestopft werden. Dass Coach Hofer nur zehn Feldspielern zu Verfügung standen, machte auch für ihn die Aufgabe nicht unbedingt leichter.
Schnell musste man jedoch feststellen, dass die vorgenommen Vorsätze leider nicht mehr als Vorsätze waren. Der Gegener aus Zürich stand sehr gut in der eigenen Hälft und konterte. Konterte so gut, dass es schnell mal 0:3 stand. Die erste Mannschaft des UHC WR zeigte bereits zu diesem Zeitpunkt erste Auflösungserscheinungen. Der Anschlusstreffer zum 1:3 war nicht mehr als ein schwach leuchtender Stern am düsteren Himmel diese Sonntagnachmittags, der nach einem weitern Gegentreffer wieder erlöschen sollte. Lustlos führten die Wehntal Regensdorfer die Partie zu Ende, welche nur noch in den letzten zehn Minuten ein wenig Unterhaltung bot, verursacht durch eine Strafenflut, die nicht nur die Zeitnehmer, sondern auch die Schiedsrichter ins Rudern brachte. Weitere drei Treffer gegen einen inexistenten UHC WR führten schlussendlich zum desolaten 1:7 Schlussstand.
UHC WR – TSV Jokerit Birmenstorf 3:3 (1:2, 2:1)
Für die zweite Partie gegen die Birmenstorfer versuchte man durch eine interne Spielerrochade noch etwas zu bewegen. Rohner wechselte in die Position des Center anstelle von Eichman. Wiedervereint spielten die Neumayer Brüder zu Rohners Linken und Rechten. Diese Umstellung als letzte Chance zeigte durchaus Wirkung, ob das am nicht sonderlich starken Gegner lag, darüber darf man diskutieren. Promt ging der UHC WR auch wieder einmal seit langem in Führung. Wenig später glich der Gegner zuerst aus und kurz darauf mit 1:2 in Führung, zweimal halfen die Wehntal Regensdorfer tatkräftig mit, auch wenn die Defensive einen wesentlich kompakteren Eindruck hinterliessen als noch in der ersten Partie. Der Ausgleichstreffer und die anschliessende, zweitmalige Führung gaben Grund zur Hoffnung. Nun war auch das das Selbstvertrauen wieder etwas zurück. Die Wehntal Regensdorfer befanden sich jetzt in ihrer besten Phase, welche ohne ersichtlichen Grund vom einen auf den anderen Moment wenig später ein abruptes Ende fand. Trainer Hofer nahm sein Timeout, um die Defensivleute nochmals richtig wachzurütteln. Der Ausgleich wenig später liess sich auch durch diese Massnahme nicht verhindern. Das glanzlose Spiel endete verdientermassen mit einem Remis.